Deutsch Nachhilfe in höheren Klassen

es liegt in der Natur der Sache, dass Schüler und Schülerinnen heutzutage weniger lesen und Bücher konsumieren als noch die Elterngeneration. Gründe für das Weniger an Lesen und Schreiben haben wir hier schon mehrfach in unseren Blog-Beiträgen dargelegt. Daher wird eine Deutsch-Nachhilfe häufig auch gerade in den Stufen E bis Q2 (Sekundarstufe II) notwendig, wenn es um Textanalyse und Schreibstrukturen geht. Liest man wenig Literatur, sind die Fähigkeiten des sogenannten „sinnentnehmenden Lesens“ und die Möglichkeiten, einen roten Faden durch eine Literatur spinnen zu können und Schlüsselargumente herauszuarbeiten, eher rudimentär bei Schülern entwickelt.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass literarischer Sinn und Zweck der in der Schule zu bearbeitenden Werke sich häufig erst mit zusätzlicher Kenntnis der Vita des Autors und des – zum Zeitpunkt der Entstehung vorhandenen – gesellschaftlich-soziologischen Umfeldes in Gänze erschließt, weshalb eine Deutsch-Nachhilfe in der Oberstufe sich nicht in Vermittlung der Grundlagen des Satzbaus, der Zeiten und reinen Textaufbaustrukturen erschöpfen kann.

Das Ziel einer professionellen Nachhilfe muss doch stets sein: Schließen vorhandener Wissenslücken und Vermittlung von Autodidaktik.

Das erschöpft sich in einer Oberstufen-Nachhilfe eben nicht (nur) im Erklären des Unterschiedes von Präsenz und Präteritum und dem Vermitteln von Grundstrukturen einer Erörterung. Das ist auch nicht eben mal in vier Nachhilfestunden zu leisten und wäre nicht das, was der Fachmann unter einer nachhaltigen Nachhilfe verstehen würde. Und diese besteht auch bestimmt nicht in „Hausaufgabenbetreuung“ (welche eher zu einem Abhängigkeitsverhältnis des Schülers führen kann).

Schlussendlich sollen im Deutsch-Unterricht ja Kompetenzen vermittelt werden, was nur über beim Schüler dann anwendungssicher vorhandene Basisqualifikationen geht. Nach dem Legen der Basisstrukturen kann erst mit der Arbeit am Stoff begonnen werden. Ein Prozess, der nur über die Zeitschiene funktioniert, wenn er denn dauerhaft und nachhaltig (wow, eine Tautologie ;-)) von Erfolg getragen sein soll. Zusätzlich sollte die Chemie zwischen Schüler und Nachhilfelehrer stimmig sein, damit hier Lernharmonie entstehen kann.

Was dann eine solche dauerhafte, professionelle Deutsch Nachhilfe bewirken kann, ist den unteren Bildern zu entnehmen. Für uns sind solche Schreiben, die wir nicht abfordern (!), immer wieder eine schöne Befriedigung und Bestätigung unserer Arbeit mit und an den Schülern.

Veröffentlicht von

Kai Pöhlmann

Kai Pöhlmann ist Inhaber der ABACUS Nachhilfe Institute Hamburg und Kreis Pinneberg und Gründer des ersten ABACUS-Nachhilfeinstitutes nördlich der Isar.Google+

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