Fussball WM Stammtisch: Vuvuzela, die Geißel der WM
Der Horror in Afrika hat einen neuen Namen: VUVUZELA. (Nicht Uwe Seela, der spielt nicht mehr mit!) Die “Angst vor dem schwarzen Mann” muss neu definiert werden!
Da freut man sich auf ein schönes Spiel mit entsprechender Station-Atmosphäre am heimischen Großbildfernseher mit Surround-System zusammen mit den fussballinteressierten Kumpels und alles, was man während der Übertragung versteht, ist ein auf- und abschwellendes dumpfes Getröte, welches an zehntausende brünftige Elefantenkühe oder an extatisches Gemuhe BSE-kranker englischer Galloway-Rinder erinnert und in dem der Fernseh-Kommentator und alle sonstigen, ein Spiel so spannend untermalenden Stadion-Geräusche schlicht untergehen.
Man bekommt somit zur Zeit sehr anschaulichen Geschichtsunterricht, kann man doch nachvollziehen, wie die Bewohner Jerichos sich gefühlt haben müssen, als Joshua samt Armee mit seinen “Trompeten von Jericho” -musikhistorisch korrekt Schofaren- vor der Stadt aufkreuzte & die Stadtmauern zum Einsturz brachte. Und da waren es laut biblischer Überlieferung nur 7 Stück!
Jahrhundertelang haben Europäer (die einen mehr, die anderen weniger) und Amerikaner den schwarzen Kontinent ausgenutzt, ihm Menschen und Bodenschätze entnommen, Teile Afrikas als illegale Müllkippe missbraucht (En vogue ist ja im Moment die Verschmutzung durch Erdölförderung, wo sich die englischen Ölkonzerne die Spitzenpositionen teilen: Shell im Nigerdelta und bekanntermaßen BP im Golf von Mexiko…”Britania rules the waves” mal neu definiert
).
Nun schlägt Afrika überraschend zurück. Mit kollektivem Vuvuzela-Terror gegen die ehemaligen “Sklavenhalter und Ausbeuter”: Africa strikes back
….
Früher berauschten sich die Schwarzen Südafrikas häufig am sogenannten Kaffernbier, eine braune Brühe mit geringem Alkoholgehalt, welche aus vergorener Hirse in Heimdestillation gewonnen und Eimerweise konsumiert wurde.
Heute wird ein ähnlicher Rauschzustand offensichtlich durch zwei-stündiges, permantentes, hyperventilierendes Vuvuzela-Pusten erreicht…..einige deutsche Spieler sollen Yogi-Bär schon gebeten haben, mit Oropax spielen zu dürfen, um Tinnitus und andere auditive Wahrnehmungsstörungen zu vermeiden….
Vielleicht zukünftig von der Entwicklungshilfe an afrikanische Länder ein paar Musiklehrer finanzieren, die den Afrikanern flächendeckend das eine oder andere Fan-Lied beibringen. Die Afrikaner sind doch sonst so musikalisch….
ähnliche Artikel
- Fussball Stammtisch: UEFA gibt Nachhilfe in Fankultur
- Fussball WM Stammtisch: Deutschland gegen Australien
- Fussball WM Stammtisch: Ghana gegen Deutschland
- Fussball WM Stammtisch: Deutschland gegen Serbien
- Fussball WM Stammtisch: winterlicher Zwischenstand
Dieser Artikel wurde am 13. Juni 2010 von abacus geschrieben.Kai Pöhlmann ist Inhaber der ABACUS Nachhilfe Institute Hamburg und Kreis Pinneberg und Gründer des ersten ABACUS-Nachhilfeinstitutes nördlich der Isar.
getagged als: Fussball · Geißel · Stammtisch · Vuvuzela · WM

Mal echt ein lustiger Beitrag mit historischen Hintergrundinformationen, der Spaß zum Weiterlesen über die Geschichte des Schwarzen Kontinents macht…
Der Ursprung der Vuvuzelas, den man Nachbarskindern nicht verheimlichen
http://twitpic.com/1yznkb
sollte, wenn sie mal wieder hineinblasen!
Der Ursprung des sogen. Penisköchers liegt ethnologisch eher in Papua-Neuguinea (Wo diese übrigens gerade per Gesetz verboten werden- u.U. wegen der WM?
). Teilweise werden diese auch von südamerikanischen Ureinwohnern verwendet. In der Kultur afrikanischer Stämme eher selten…
[...] abacus am 4. August 2010 Hurra, es geht wieder los. und diesmal ganz ohne Vuvuzelas…Hier der satirische Kommentar zum [...]
[...] in die Augen getrieben: Treue Blog Leser wissen, dass der Verfasser der öffentlichen Vuvuzela-Benutzung nur eingeschränkt sachlich neutral gegenübersteht [...]
[...] Neben der stilvollen Verabschiedung innerhalb der Absperrung -Plätze sollen noch zu haben sein, da einige der Eingeladenen ja plötzlich verhindert waren- wollen sich auch einige Bürger würdigend von außerhalb der Umzäunung vom Präsidenten verabschieden, mit selbstgeblasener Vuvuzela Musik… [...]