HSV Hamburg: Nachhilfe in Kampfgeist
So, das war’s denn mit dem HSV in dieser Saison: Hoch gepokert und alles, aber auch wirklich alles verloren (Na ja, war ja irgendwie vorher schon klar..). Aber mal zum Spiel, welches der HSV-Sympathisant mit einer gewissen Spannung erwartet hat: Es ging gegen Bremen, den ewigen Nord-Rivalen, man konnte Demselbigen mit einem Sieg so einiges verbauen
und dem speziellen HSV-Freund, Bremens Torwart Tim Wiese, einiges einschenken.
Umgekehrt hatten die Bremer ja auch Einiges zu verlieren, kämpften sie doch um die Champions-League Quali und der HSV ist ja immer ein besonderer Gegner, gegen den man in der Vergangenheit stets die wichtigen Spiele gewann…also gute Voraussetzungen für ein spannendes Derby.
Aber was für ein Spiel: vorsichtig lauernde Bremer gegen fast arrogant abwartend spielende Hamburger. Der HSV lauerte auf Chancen, die zwar, trotz des wenig druckvollen Spiels durchaus tröpfchenweise kamen, aber da der HSV zur Zeit ohne Stürmer und stets durch die Mitte spielt, leider nicht verwertet werden konnten: Rüüd wurde gut zugestellt, Petric spielte verspätetes Osterei-Suchen mit dem Ball, Trochowski flankte und passte selten und Pitroipa hatte vom schönen Schußtraining mit Moniz alles wieder vergessen und verlernt.
Klar, der langmütige HSV-Sympathisant hat Verständnis: Letztendlich ging es ja nur um die “Goldene Ananas”. Demnächst beginnen außerdem die WM-Trainingslager und es wäre für den einen oder anderen HSV-Spieler ja geradezu tödlich, sich noch in einem Zweikampf eine Blessur zu holen, weswegen man diese möglichst vermied. Sollen sich doch die Bremer müde spielen und in den Zweikämpfen aufreiben!
Andere HSV-Spieler mit neon-gelben Schuhen hatten offensichtlich schon den anstrengenden USA-Flug und den damit verbunden Time-Lag vor Augen. Der erfahrene Fußballer spart hier Kräfte und läuft nicht mehr ganz so viel!
Bezeichnend, dass gerade solche Spieler dann das einzige Hamburger Tor einleiten…aber genug Zynismus: Der faire Sportsmann gratuliert den Bremern zum Erreichen der Quali für die Champions-League, insbesonders Herrn Wiese für 3 wirklich schöne Paraden, Herrn Pizarro zu einem sehenswerten Treffer (Nr. 33), Herrn Jarolim und einigen wenigen Mitspielern für aufopferungsvolles Ackern über 90 Minuten auf dem Feld, den Stuttgartern zum internationalen Geschäft, den Hoffenheimern zur intensiven, kämpferischen, aber letztlich erfolg- und glücklosen Schützenhilfe und Herrn “Laber-Diva” zum Gewinn von 2 Millionen Euro aus der HSV-Trainer-Lotterie (Eine als er kam, eine, als er ging…). Immer positiv denken, die nächste Saison wird besser!
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Dieser Artikel wurde am 8. Mai 2010 von abacus geschrieben.Kai Pöhlmann ist Inhaber der ABACUS Nachhilfe Institute Hamburg und Kreis Pinneberg und Gründer des ersten ABACUS-Nachhilfeinstitutes nördlich der Isar.

Ja, “schöne” Saison… Danke für nichts, Bruno!
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[...] alte, uns vertraute “Laber-Diva”, die den HSV Hamburg im Sommer 2010 mit einem netten Handgeld von einer Mio Euro nach guter Leistung Richtung Stuttgart verlassen hat. Und er hat noch ältere Hamburger [...]