Neue Kompetenzzentren für die Begabtenförderung im Kreis Pinneberg
Zum kommenden Schuljahr 2010/11 starten in Schleswig-Holstein landesweit elf Schulen als Kompetenzzentren und erproben unterschiedliche Konzepte, um begabte Schülerinnen und Schüler zu fördern.
Laut Bildungsminister Dr. Klug soll die Begabtenförderung zukünftig stärker in den Unterricht integriert werden.
Für das Projekt “Kompetenzzentren Begabungsförderung – Sekundarstufe I/II” wurden aus dem von uns betreuten Kreis Pinneberg zwei weiterführende Schulen ausgewählt, die mit den anderen Kompetenzzentren in den nächsten 1,5 Jahren zunächst ein transferfähiges Konzept entwickeln und dies ab dem Schuljahr 2010/11 in der Unterrichtspraxis erproben und ihre Erfahrungen auswerten sollen:
* Elsa-Brändström-Schule Elmshorn (Kreis Pinneberg)
* Elsensee-Gymnasium Quickborn (Kreis Pinneberg)
Die insgesamt 11 ausgewählten weiterführenden Schulen sollen ein Netzwerk bilden, das verschiedene Wege ausprobiert und langfristig Transfereffekte für andere Schulen ermöglicht.
Ebenso sollen im Rahmen des Projektes Schülerpaten -(hoch)-begabte Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren, die ihre eigenen Erfahrungen an Kinder der Jahrgänge 5/6 und 7 weitergeben möchten- ernannt werden und nach weiterführenden Schulungen in die schulische Arbeitsgruppe, die das Konzept zur Begabtenförderung erarbeitet, eingebunden werden. Partner dieses Bausteines ist der Regionalverein Schleswig-Holstein der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK).
Die ausgewählten Schulen erhalten vom Bildungsministerium bis zu 5.000 Euro für die Begabtenförderung und zusätzliche Qualifizierungsangebote für Lehrkräfte sowie eine Schatzkiste mit Literatur und Unterrichtsmaterial im Wert von rund 1.000 Euro. Die Kieler Christian-Albrechts- Universität soll das Projekt wissenschaftlich begleiten.
Bildungsminister Klug: “Ich bin sicher, dass von dem Projekt positive Impulse ausgehen werden, die der Schulentwicklung und der Lehreraus- und fortbildung zugute kommen. So können wir Kindern und Jugendlichen eine Bildung ermöglichen, die ihren Begabungen, Fähigkeiten und Neigungen entspricht.”
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Dieser Artikel wurde am 25. März 2010 von abacus geschrieben.Kai Pöhlmann ist Inhaber der ABACUS Nachhilfe Institute Hamburg und Kreis Pinneberg und Gründer des ersten ABACUS-Nachhilfeinstitutes nördlich der Isar.
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