Berufsbildungsbericht 2010

Gestern wurde nun der – in den Eckdaten schon vorab bekannte – Berufsbildungsbericht 2010 der Bundesregierung von Frau Anette Schavan offiziell vorgestellt. Er beinhaltet Situationsfeststellungen, Handlungsbedarfe, entsprechende Maßnahmen und Stellungnahmen der Arbeitgeber und Arbeitnehmerverbände. Einige Fakten aus dem Bericht haben wir für unsere Blog-Leser zur Kenntnisnahme und Kommentieren entnommen:

„Ausbildungsoffensive für Jugendliche mit Migrationshintergrund, für deren Bildungsintegration besonderer Handlungsbedarf besteht, soll eine gezielte Ansprache dieser Zielgruppe unter Berücksichtigung kultureller Besonderheiten und eine spezifische Ausschöpfung der interkulturellen Kompetenzpotenziale erfolgen.“

„Erneut mehr unbesetzte Ausbildungsplätze als unversorgte Bewerber / Bewerberinnen in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)… Als Hauptursache
für unbesetzte Ausbildungsstellen werden in Betriebsumfragen meist das mangelnde Leistungsvermögen und die unzureichende schulischen Qualifikation der Bewerberinnen und Bewerber genannt.“

Vom Rückgang bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen waren männliche Jugendliche stärker betroffen als weibliche Jugendliche.“

Nicht alle Jugendlichen verfügen nach der allgemeinbildenden Schule über die Voraussetzungen, um eine Ausbildung zu beginnen.“

„Rund 15 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren in Deutschland verfügen über keinen Berufsabschluss und somit nicht über die formale Voraussetzung für eine qualifizierte Beteiligung am Erwerbsleben“

„Nach den Daten der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter des Bundes und der Länder verlassen ausländische Jugendliche mehr als doppelt so häufig die Schule ohne Abschluss wie deutsche Jugendliche.“

Veröffentlicht von

Kai Pöhlmann

Kai Pöhlmann ist Inhaber der ABACUS Nachhilfe Institute Hamburg und Kreis Pinneberg und Gründer des ersten ABACUS-Nachhilfeinstitutes nördlich der Isar.Google+

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