Gastschulstreit Hamburg und Schleswig-Holstein vorläufig beigelegt

Der Gastschulstreit scheint zunächst beigeleg. Die Schulbehörde Hamburg und das Landesbildungsministerium Schleswig-Holstein haben offenbar eine Übergangsregelung für den bundeslandüberschreitenden Schulbesuch für das laufende Schuljahr 2010/2011 getroffen:

Eckpunkte sind:

– Hamburg beschränkt momentan nicht die Aufnahme von Schülern aus Barsbüttel an Hamburger Gymnasien.

– Auch Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf werden in Hamburg bis zu einer Höchstgrenze von 150 Schülern aufgenommen.

– Hamburger Förderschulen in privater Trägerschaft erhalten staatliche Beihilfen für Schleswig-Holsteiner Schüler vom Land Schleswig-Holstein, wenn das Land der Beschulung in Hamburg zugestimmt hat.

– Berufsschüler aus Schleswig-Holstein können Hamburger Berufsschulen besuchen, wenn:

  • Das Land Schleswig-Holstein eine Freigabe erteilt hat
  • eine vergleichbare Berufsschule in Schleswig-Holstein mindestens 1 Stunde 15 Minuten entfernt ist und
  • die Hamburger Schule schneller erreichbar ist und
  • die entsprechende Berufsschule in Schleswig-Holstein keinen Blockunterricht anbietet.
  • Hamburg nimmt zukünftig Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein nur in begründeten Ausnahmefällen an staatlichen allgemeinbildenden Schulen auf.

    – Schleswig-Holstein zahlt 2010 an die Hansestadt Hamburg 8,5 Millionen Euro pauschal für die Beschulung von Schülerinnen und Schülern in Hamburg.

    Bis zum 30.6.2010 soll dann ein endgültiges Gastschulabkommen zwischen beiden Bundesländern geschlossen werden.

    Veröffentlicht von

    Kai Pöhlmann

    Kai Pöhlmann ist Inhaber der ABACUS Nachhilfe Institute Hamburg und Kreis Pinneberg und Gründer des ersten ABACUS-Nachhilfeinstitutes nördlich der Isar.Google+

    2 Gedanken zu „Gastschulstreit Hamburg und Schleswig-Holstein vorläufig beigelegt“

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