Nachhilfe für Politik: Sparen an FH Wedel

Der FH Wedel sollen die zugesagten Mittelerhöhungen verweigert und die bisherigen Zuschüsse drastisch gekürzt werden

Dem Land Schleswig Holstein geht es finanziell bekanntermaßen nicht gut. Daher muss auch im nördlichsten Bundesland heftig gespart werden. Der Rotstift wird angesetzt. Grundsätzlich sicher sinnig.

Als ersten Ansatzpunkt zum Sparen empfiehlt der Nachhilfe News Blog das Studium des „Schwarzbuches“ des Bundes der Steuerzahler, in dem die Steuerverschwendungen der Länder dokumentiert werden. Auch Schleswig-Holstein findet darin signifikante Erwähnung :-).

Leider wird auch (mal wieder) an der Bildung gespart:

An der Fachhochschule Wedel „University of applied Science“ (Anmerkung des Verfassers: „Hochschule für angewandte Wissenschaften“ hätte man auch verstanden :-)) mit seinen ca. 1100 Studenten werden die staatlichen Zuschüsse in den nächsten Jahren drastisch gekürzt. Die führt umgekehrt – natürlich – zu einer Erhöhung der dortigen Studiengebühren, welche ohnehin schon – je nach Studiengang – zwischen € 810,– und € 1200,– pro Semester liegen.

Der Nachhilfe News Blog könnte die Kürzungen eher nachvollziehen, wenn es sich bei der FH Wedel um eine ineffiziente, nicht renommierte und unbedeutende Bildungsanstalt im Hochschul-Dschungel Schleswig-Holsteins handeln würde, hier Absolventen „durchgeschleust“ werden, welche auf dem Arbeitsmarkt keine Chance haben.

Das Gegenteil ist aber der Fall: Im CHE Ranking belegt die FH Wedel vorderste Plätze, die Absolventen der Ausbildungs- und Studiengänge haben beste Möglichkeiten auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt.

Der Nachhilfe News Blog stimmt daher dem Kommentar von Michael Rahn vom Hamburger Abendblatt vorbehaltlos zu: Bildung ist nicht kostenlos.

Wir existieren in der Bundesrepublik Deutschland in erster Linie von guter Schulbildung, guter Berufsausbildung und guter Hochschulbildung. Gern wiederholen wir hier die Argumentationskette von Herrn Rahn, weil diese so schön griffig ist: Gut ausgebildete (Hoch-) Schulabsolventen verdienen später gutes Geld, sind erfolgreich im Beruf und zahlen dem Staat oder Land über das Einkommensteuer-Aufkommen diese Investition zurück. Ferner fungieren Sie als Wissens-Multiplikatoren.

Über die Investition in Bildung ist volkswirtschaftlich ein Return on Investment zu erreichen.

Niemand sollte den Ast an- oder absägen, auf dem er zukünftig zu sitzen gedenkt. Der Nachhilfe News Blog drückt den Studenten der FH Wedel alle Daumen, dass die derzeitigen Proteste das Gehör der Landesregierung in Kiel finden…

Veröffentlicht von

Kai Pöhlmann

Kai Pöhlmann ist Inhaber der ABACUS Nachhilfe Institute Hamburg und Kreis Pinneberg und Gründer des ersten ABACUS-Nachhilfeinstitutes nördlich der Isar.Google+

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