Schüler und Schiff-Werbeaktion für die Ingenieurswissenschaften

Das Hauptanliegen des in den MINT-Fächern tätigen ABACUS–Nachhilfelehrers muss zweifellos darauf ausgerichtet sein, bei den ihm anbefohlenen Schülerinnen und Schülern auf breiter Basis das Verständnis naturwissenschaftlicher Sachverhalte zu vertiefen sowie die Kenntnisse der wesentlichen Wissensgebiete vor allen in den Fächern Physik und Mathematik zu motivieren zu festigen und abzusichern. Das angestrebte Ziel ist dann selbstverständlich der erfolgreiche Schulabschluss mit einer hinreichenden Qualifikation, die den weiteren Weg für die anschließende Berufsausbildung in den verschiedenartigsten Gebieten öffnet, wobei die auf den Ingenieurswissenschaften basierenden Berufsfelder schon immer sehr attraktiv waren und es aktuell auf Grund der gesellschaftlichen bundesdeutschen Bedarfssituation im besonderen Maße sind.

Dieses Bemühen kann jedoch in letzter Konsequenz nur erfolgreich sein, wenn die Schülerinnen und Schüler – spätestens im Ausbildungszeitraum Mittel- beziehungsweise Oberstufe – verstehen, warum sie sich um eine derartige Qualifikation bemühen sollten, ja müssen und welche Möglichkeiten hierdurch für ihre berufliche Zukunft existieren. Eingedenk des schulkritischen Seneca-Zitates „Non vitae sed scholare discimus“ (Moralbriefe 106,12), muss gerade durch Schule und Lehrkörper die Vermittlung mit lebendigem Leben erfüllt werden, sonst locken wir damit unsere lernende Jugend „nicht hinter dem Ofen hervor“.
Die von der Ingenieursbranche und ihren Verbänden betriebene Initiative ThinkING hat im Zusammenhang mit der Schiffbaumesse SMM 2012, welche Anfang September in Hamburg stattfand, wieder einen wertvollen Beitrag in dieser Zielrichtung geleistet.

Im Rahmen der Aktion „Schüler und Schiff“ hatten rund 150 Schülerinnen und Schüler während der Schiffbaumesse SMM 2012 die „MINT-Nachhilfe gelegenheit“, sich zusammen mit ihren Lehrern mit dem System Schiff und seinen vielfältigen Teilsystemen vertraut zu machen. In Zusammenarbeit zwischen Unternehmen der maritimen Industrie, den zugeordneten Branchenverbänden und den Hochschulen wurde auf lebendige und anschauliche Weise für die technischen Studiengänge in den Ingenieurswissenschaften geworben.

Zu dieser Aktion waren Schülerinnen und Schüler aus den 10. bis 12. Klassen eingeladen worden, die nach einer gemeinsamen Informationsveranstaltung in Gruppen aufgeteilt wurden und in Begleitung von Studierenden der Ingenieurswissenschaften jeweils zwei Ausstellerfirmen auf deren Messeständen besuchten. Sie wurden dort sowohl über die Produkte der jeweiligen Firmen als auch über die beruflichen Betätigungsfelder und die Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung in diesen Unternehmen informiert. Dabei war Gelegenheit, diese Themen mit den Experten der besuchten Unternehmen im Detail zu besprechen.

Der internationale Rahmen dieser weltweit wohl bedeutendsten Schiffbaumesse führte außerdem den Teilnehmern an der Aktion „Schüler und Schiff“ anschaulich vor Augen, dass berufliche Aufgaben im Bereich der Technik, und hier natürlich insbesondere in der maritimen Wirtschaft, eine über Länder und Kontinente hinaus reichende Kooperation auf vielen Gebieten erfordert. Für den zukünftigen Ingenieursnachwuchs sollte es ein zusätzlicher Anreiz sein, Fremdsprachenkenntnisse anwenden beziehungsweise erweitern zu können, Zugang zu fremden Kulturen zu gewinnen sowie Denken und Handeln an internationalen Maßstäben zu orientieren. Im Internetauftritt von ThinkING kann man unter MINT-Förderung lesen:

„Erfolgreiche MINT-Förderung ist für alle MINT-Engagierten aus Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft eine anspruchsvolle Herausforderung. Für unsere Kinder und Jugendlichen bedeutet sie die Basis für eine zukunftssichere Qualifikation sowie Motivation und Chance in Schule, Studium und Beruf. Im Ergebnis: MINT hat Potential und Zukunft, ist aber kein Selbstläufer.“

Und deshalb wird der um die MINT-Fächer bemühte ABACUS-Nachhilfelehrer nicht müde, immer wieder mit Nachdruck darauf hin zu weisen, dass zum Beispiel Aktionen wie „Schüler und Schiff“ für die Heranwachsenden in unserer Gesellschaft dringend erforderlich und hoch willkommen sind. 🙂

Veröffentlicht von

Hensel

Prof. Dr. Wilfried Hensel, TU Berlin. 30 Jahre naturwissenschaftliche Lehrerfahrung

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