Schulwechsel in Hamburg. Nachhilfe?

Sorgenpaket „Schulwechsel“ – Eltern verzweifeln an Entscheidungsfindung. Inwieweit kann die Nachhilfe dem Schulwechsel auf die weiterführende Schule nutzen? Ob das Kind nach der 4. Klasse zur Stadtteilschule oder auch zum Gymnasium wechselt, liegt letztendlich in der Entscheidung der Eltern – und teils auch in den Annahmekriterien privater Schulen. Die Lehrerbeurteilung, die das Halbjahreszeugnis eines jeden Viertklässlers ziert, dient derweil nur zur eigenen Beurteilung des Leistungsstandes des Kindes – die Schullaufbahnempfehlung ist jedoch in Hamburg keineswegs rechtsverbindlich.

Abgesehen von der zukünftigen Schulform, die das jeweilige Kind besuchen soll, stellt sich jedoch auch für viele Eltern die Frage, ob das eigene Kind überhaupt auf dem Leistungsstand eines Viertklässlers steht, der den Sprung in die 5. Klasse problemlos „übersteht“! Krankheitsbedingt oder auch grundschullehrerbedingt können sich etwaige Fehlzeiten oder Stofflücken im Lehrplan schnell zu einem großen Problem entwickeln. Denn wenn die Kinder auf der weiterführenden Schule mit Grundschülern anderer Klassen „zusammengeschmissen“ werden, machen sich die Unterschiede der unterschiedlichen Lernstände der Schüler bemerkbar.

Mithin ist also die Frage berechtigt, ob man – völlig unabhängig von der Tatsache, dass sich die Eltern in Hamburg jetzt für eine weiterführende Schulform entscheiden müssen und die Zeugnisse beziehungsweise Beurteilungen bereits feststehen – noch eine Nachhilfe arrangieren sollte, um das Kind optimal auf den Schulwechsel nach den Sommerferien vorzubereiten.

Ist es also sinnig, Schulstoff per Nachhilfe zu wiederholen und zu vertiefen?

Auch hier scheiden sich die Meinungen der Eltern! Während die einen schlichtweg feststellen, dass „der Zug abgefahren“ ist und die Beurteilung sowie die Wahl der weiterführenden Schule feststehen, sehen andere Eltern der Tatsache ins Auge und stellen fest, dass ihren Kindern ein gewisser Unterrichtsstoff fehlt. Trifft diese „Unkenntnis“ später mit dem Wissen anderer Grundschulkinder in der 5. Klasse der weiterführenden Schule aufeinander, schadet dies insbesondere dem Schüler selbst. Denn dieser hat mit dem Gedanken zu kämpfen: „Die anderen können viel mehr als ich!“ Je nachdem, wie „hart“ das dem Kindsgemüt dann erscheint, kann sich eine solche Wissenslücke auch schnell zu psychologischen Problemen entwickeln.

Fazit:

Eine Nachhilfe lohnt immer dann, wenn Defizite im Lernfortschritt eines Kindes zu sehen sind. Wichtig dabei sind eine individuelle Betreuung des Nachhilfeschülers, ein Lernkonzept, das Spaß und Wissen zugleich vermittelt und bestenfalls noch eine bekannte Lernumgebung – sprich zu Hause!

Quelle: eigene Erfahrung…

Veröffentlicht von

Kai Pöhlmann

Kai Pöhlmann ist Inhaber der ABACUS Nachhilfe Institute Hamburg und Kreis Pinneberg und Gründer des ersten ABACUS-Nachhilfeinstitutes nördlich der Isar.Google+

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